Fallstudien

Alkan

Paris
Sektor : Luftfahrt Verteidigung
Aktivität : Entwurf und Montage von Träger- und Abwurfsystemen für die Luftfahrtindustrie
Art : BIMBO
Austritt : 2014

Fallstudie

Freigesetzte Energien

Das 1923 gegründete Unternehmen Alkan entwickelt und produziert Ausstattungsmaterial für die militärische Luftfahrtindustrie. Die Hauptaktivität des Unternehmens besteht im Entwurf von Komponenten und komplexen mechanischen Systemen, die zur Aufnahme bzw. zum Abwerfen der verschiedenen abnehmbaren Hilfselemente an Flugzeugen und Hubschraubern dienen, beispielsweise Treibstofftanks, Waffen, Kameras / Fotoapparate, Bojen usw.
Alkan übernimmt den Transport aller hergestellten Ausrüstungen zu Kunden und Endverbrauchern auf der ganzen Welt. Seinen Umsatz erzielt Alkan zu einem Drittel in Frankreich und zu zwei Dritteln im Export.. Das Unternehmen beteiligt sich an den wichtigsten internationalen Luftfahrtprogrammen und liefert Ausstattungsmaterial für über 35 Plattformtypen in über 50 Ländern, einschließlich den USA.
Zu den Kunden von Alkan zählen die französische Beschaffungsbehörde DGA (Délégation Générale pour l’Armement française) und die Streitkräfte mehrerer weiterer Länder, aber auch internationale Luftfahrtgesellschaften (z.B. Dassault Aviation, SAAB, Airbus, BAE Systems, Embraer, Eurocopter, Bell, Sikorsky) und wichtige Verteidigungssystemhersteller (THALES, EADS, SAFRAN, MBDA usw.).

Aus eigener Kraft fliegen…

Als Tochtergesellschaft des MBDA-Konzerns (früher Matra Défense), dem Alkan seit 1996 angehörte, stand das Unternehmen mit den strategischen Prioritäten seines Aktionariats nicht mehr in Einklang. Die einzigartigen Kompetenzen von Alkan im Bereich Flugzeugstrukturen wurden nicht mehr voll genutzt.Entwicklung seit der Ausgliederung aus dem MBDA-Konzern:

– Mit seiner Autonomie hat Alkan auch seine Reaktivität auf Geschäftsebene wiedergefunden, die es dem Unternehmen erlaubt, Chancen wahrzunehmen, die ihm bislang verschlossen waren
– Mit Unterstützung seiner verstärkten F&E-Abteilung hat Alkan sein Produktangebot neu durchdacht
Alkan hat seine technische Kompetenz und seine Detailkenntnis des Kundenbedarfs aktiviert und ein Serviceangebot für militärische Streitkräfte entwickelt

armand_carlier_ALKAN«Alkan verfügt über weltweit anerkannte Erfahrung, Kompetenz und ein hervorragendes Image im Bereich Außenlastträger, Abwurfsysteme und Auslöser, die für eine breite Palette verschiedenster Flugzeuge und Hubschrauber geeignet sind. Daher ist Alkan konsequenterweise dazu berufen, bei der Konsolidierung in diesem Sektor eine führende Rolle einzunehmen

Armand Carlier – Vorstandsvorsitzender von Alkan

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Bellco

Mailand
Sektor : Medizinaltechnik
Aktivität : Medizinische Geräte für Nierenerkrankunge
Art : BIMBO
Austritt : 2012

Fallstudie

Erfolgreiches Carve-out aus einer börsenkotierten Gruppe

Bellco ist mit 40 Jahren Erfahrung ein Pionier im Bereich der Hämodialyse. Bellco ist ein italienisches Unternehmen mit internationaler Positionierung, das eine solide Plattform aufgebaut hat, um chronische sowie akute Nierenkrankheiten zu behandeln.

Ende 2008 entschied sich die Sorin-Gruppe, wegen hoher Verschuldung, ihre Aktivitäten auf den Herz-Lungen Bereich zu fokussieren und damit Nicht-Kernbereiche zu veräussern. Bellco repräsentierte die Aktivität im Bereich Nierenkrankheiten.

Das Management von Bellco ergriff die Initiative und machte sich auf der Suche nach einem finanziellen Partner für eine Full-Equity Uebernahme, in einer Zeit nach dem Lehman Brother’s Kollaps als Bankfinanzierung kaum mehr möglich war.

Eines neues IT-System wurde implementiert und neue Manager mit internationaler Erfahrung wurden rekrutiert. Mit Sorin, MPS Venture sowie Medeor Associates wurde ein Deal ausgehandelt, das dem Unternehmen ein sanfter Uebergang und die nötigen finanziellen Mitteln für Wachstum ermöglichen sollte.

Ein hohes Wachstumpotenzial

Das Management und Argos Wityu fanden zahlreiche Möglichkeiten um Wachstum sowie internationale Präsenz zu stärken.

  • Produktinnovation
  • Bellco’s image stärken bei Nephrologen und Meinungsführern, durch internatioanle Symposien und gemeinsame Forschung
  • Neue Einstellungen im technischen und kommerziellen Bereich
  • Unterzeichnen von langfristigen Verkaufsverträgen
  • Aktive geographische Diversifikation
  • Enge Kontrolle von Working Capital und neue effektive Finanzstruktur

Argos Wityu hat uns geholfen eine komplexe Carve-out Transaktion zu vollbringen und hat uns danach immer unterstützt, mit Fokus auf Innovation und Wachstum”

Stefano Rimondi und Carlo Vanoli- CEO und Vorstandvorsitzende von Bellco Srl

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Harlé Bickford Group

France Paris
Sektor : Diversifizierter Mischkonzern
Aktivität : Pyrotechnische Industrie und Funkkommunikation
Art : MBO
Austritt : 2015

Fallstudie

Neuorganisierung der Aktivitäten und Vereinfachung der Rechts- und Aktionärsstruktur

Die Entstehung des Familienkonglomerats Financière Harlé Bickford in Rouen geht auf das Jahr 1839 zurück. In diesem Jahr wurde das Unternehmen Davey Bickford gegründet, Spezialist für pyrotechnische Zündelemente für Bergwerke und Steinbrüche. In der Folge diversifizierte sich die Gruppe durch organisches Wachstum und weitete sein pyrotechnisches Angebot auf den Militärbereich, die Luftfahrt und die Automobilindustrie aus.Eine weitere Expansion erfuhr das Unternehmen in einer zweiten Phase durch externes Wachstum mit der Akquisition einer Unternehmensgruppe, die unter dem Namen Jaybeam Wireless im Bereich Antennen für Mobiltelefonnetze tätig ist.

Aus dieser mehrstufigen Entwicklung entstand eine höchst komplexe Unternehmensgruppe:

  • auf strategischer und operativer Ebene: 5 verschiedene Tätigkeitsfelder, eine auf 3 Länder verteilte industrielle Basis und Vertriebspräsenz in über 80 Ländern
  • auf juristischer Ebene: weltweit mehrere Dutzend juristische Einheiten mit Mehrheits- oder Minderheitsbeteiligung
  • auf Aktionärsebene: 200 Einzelaktionäre ohne Aktienkontrollmehrheit

Der Gruppe die Mittel für eine ehrgeizige Strategie in die Hand geben…

Die MBO-Transaktion verschaffte einerseits einer großen Anzahl langjähriger Aktionäre Liquidität und verlieh vor allem der Gruppe, deren Technologien und Produkte seit über 150 Jahren weltweit einen guten Ruf genießen, neuen Auftrieb.
Durch den von Argos Wityu abgeschlossenen Management Buy-Out erhält die Gruppe eine übersichtlichere Aktienärsstruktur und kann infolgedessen strategische Entscheidungen beschleunigen.
Parallel dazu verfolgt das Management mit Argos Wityu ein zweites Ziel, und zwar die Neuorientierung der Gruppe auf ihre ursprüngliche Aktivität, die Pyrotechnik.:
Davey Bickford hat einen neue Generation elektronischer Sprengzünder mit innovativer und exklusiver Technik entwickelt. Promotion und Vertrieb stützen sich auf ein weltweites Vertriebsnetz, das in der Lage ist, den Kunden während der technischen Übergangsphase zur Seite zu stehen. Argos Wityu wird das Management in dieser ehrgeizigen Geschäftsentwicklung begleiten.

„Das Management der FHB-Gruppe war von der besonderen Zuhörfähigkeit, der Schärfe der Analyse und dem Verständnis für die gegebenen strategischen Optionen, aber auch vom Prag
matismus der Teams von Argos Wityu beeindruckt.“

Dominique Héber-Suffrin, Vorstandsvorsitzender

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GPP

Mailand
Sektor : Verpackung
Aktivität : Verpackung für Luxusprodukte und Konsumgüter
Art : MBI
Austritt : 2008

Fallstudie

Vier leistungsstarke Geschäftsbereiche

GPP Industrie Grafiche S.p.A. ist ein europäisches Unternehmen, das sich aus vier Geschäftsbereichen zusammensetzt:

  • Milano Nuova entwickelt Verpackungen für Konsumprodukte
  • Gioja stellt Verpackungen für Luxusartikel her
  • Display kommt mit Werbeträgern zur Verkaufsförderung (Werbung am Verkaufsort) zum Zuge
  • Sisar fertigt Schilder für Anzeigen und visuelle Kommunikation an

Das Unternehmen GPP ist im Sektor „Visuelle Kommunikation“ tätig. Sein Angebot umfasst den Entwurf und die Herstellung von Verpackungen mit komplexen funktionellen Strukturen und hochentwickelten grafischen und optischen Leistungsmerkmalen.

2006 prüfte Argos Wityu die Möglichkeit GPP über einen Carve-Out der vier oben genannten Geschäftsbereiche zu erwerben. Die Bereiche gehörten zu diesem Zeitpunkt einem Industriekonzern, der sich in finanziellen Schwierigkeiten befand.

  • Nach Analyse des Unternehmens und seiner Marktsituation ergaben sich folgende Kernpunkte:
  • Präsenz des Unternehmens auf Märkten mit hoher Rentabilität
  • Zunehmende Führungsrolle in seinem Sektor
  • Breite Kundenbasis bei starkem Innovationspotential
  • Geringes Risiko einer Delokalisierung der Kunden aufgrund hoher Transportkosten der Verpackungen

Neuordnung als Synonym für Wachstum

Die Akquisition erfolgte im Rahmen einer BIMBO-Transaktion (Buy In Management Buy Out).
Argos Wityu hält die Mehrheit der Unternehmensanteile. Der neue geschäftsführende Direktor des Minderheitsanteils leitete zuvor ein multinationales Unternehmen, das sich auf Verpackung und Papier spezialisiert hatte, und besitzt daher umfangreiche Erfahrung in diesem Sektor.

Argos Wityu und das Management Team entschieden sich, den Produkte-Mix stärker auf das Marktsegment Verpackungen für Luxusartikel auszurichten, ein Segment, in dem Werte wie Qualität, Kreativität und Service, die GPP alle sehr am Herzen liegen, stärker im Vordergrund werden. Parallel dazu sollte das Marktsegment Visuelle Kommunikation stärker in den Mittelpunkt rücken, um vorhandene Synergien im Verkaufsbereich der beiden Einheiten nutzen zu können.Später wurde beschlossen, über die Gründung eines Joint Ventures das Marktsegment Verpackungsmittel für die Pharmaindustrie zu durchdringen, das hohe Gewinnspannen verspricht.
Im Weiteren wurde eine neue Einheit (zunächst mit Vertriebsfunktion) in Polen gegründet, um das starke Wachstumspotential in Osteuropa zu nutzen.

2008 veräußerte Argos Wityu seine Anteile an einen anderen Investmentfonds.
Das Management Team von GPP steht nach wie vor an der Spitze des Unternehmens und setzt sein unternehmerisches Abenteuer fort.

„Dank Argos Wityu mit seiner strategischen und internationalen Sichtweise hat das Management weitgehende Unterstützung bei der Fortsetzung des Wachstumsprozesses und der Internationalisierung von GPP gefunden.“

Cesare Tocchio – Aufsichtsratsvorsitzender der GPP Gruppe

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Efeso Consulting

France Parijs
Sektor : Dienstleistungen
Aktivität : Beratung für Strategie und Operational Excellence
Art : MBO
Einstieg : 2010

Fallstudie

Reinforce the financial structure of the group

Listed on Euronext Paris, Solving Efeso is an international consultancy in strategy and operational excellence present in more than 20 countries. The Group provides advice which combines strategic vision, operational savoir-faire and transition management. With more than 350 consultants, Solving Efeso is recognised in particular for its expertise in the industrial sector (World Class Operations Management) and has a diversified clientele which notably includes large international groups and public and local administrations. In order to assist the Group in reinforcing its financial structure, resuming solid growth and ensuring an exit for historical shareholders, Argos Wityu is partnering the Management in a complex MBO, without leverage, through a corporate takeover bid.

Resume growth

Since Argos Wityu entered its capital during 2010, Solving Efeso has been able to put into place the different axes of its strategic plan, and enabled it to:

  • re-establish its financial structure
  • reinforce its sales and marketing organisation
  • regain growth in turnover
  • significantly improve its profitability

In parallel with these major changes, Solving Efeso has conquered new international markets and completed it offer through the recruitment of new teams with strong added value and strategic acquisitions.

« Argos Wityu is a partner that meets our expectations in entrepreneurial approach, knowledge of our businesses and capacity to support our development strategy. We are happy to welcome this new partner. »

Filippo MANTEGAZZA – Chairman of the Board

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Kagi

Genf
Sektor : Lebensmittel-industrie
Aktivität : Führender Hersteller von Waffeln und Biscuits
Art : MBO
Austritt : 2010

Fallstudie

Being part of the Kägi story

In May 2008, Argos Wityu acquired Kägi Sohne AG from Valora AG. The Swiss listed group active in the food distribution industry was divesting non-core activities including its production facilities and brands.

As a result, Argos Wityu and (together with) management acquired a Swiss “institution”. Kägi Söhne AG was founded in 1934 and is located in Lichtensteig, Toggenburg, Switzerland. The company produces wafer and biscuit specialties and positions itself as a niche producer of top quality chocolate wafer specialties and butterbiscuits. Since 1960, Kägi produces its own chocolate covering for its products using traditional machinery.

Products are sold under the branding “Kägi-Fret” or “Toggenburger Butterbiscuits” and are well-known throughout Switzerland. Over the past few years, the company has successfully launched its products abroad.

From tradition to innovation

With its roots in Toggenburg, its history and its respect for traditional recipes, Kägi has become a veritable institution in Switzerland. Kägi-Fret is the company’s “flagship” product – in existence for over fifty years it is key to the value of the Kägi brand.

Tradition does not necessarily imply standing still. By using its brand value and reputation, management has succeeded in innovating Kägi: visual rebranding in 2006, new products in recent years and success in export markets are proof enough of a progressive company and dynamic management team.

Argos Wityu bought into this notion of tradition and innovation – making sure that the exit from the Valora group was positive and straightforward and accompanying management in development projects over the next few years.

Beat SIEGFRIED – CEO de Kägi Söhne AG

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Kermel

Parijs
Sektor : Chemie
Aktivität : Herstellung und Vertrieb von Meta-Aramidfasern
Art : SPIN-OFF
Austritt : 2007

Fallstudie

Erfolgreiche Ausgliederung aus einem großen Konzern

Kermel ist dank seiner Spezialfaser Kermel® europäischer Marktführer im Bereich Aramidfasern für Hitze- und Flammschutzkleidung.
Die Kermel®-Faser wird in zwei Anwendungsbereichen eingesetzt: Bei Schutzkleidung der Feuerwehr, bei spezieller Ausrüstung für Flug- und Panzerbesatzungen und Ordnungskräfte sowie bei Arbeitskleidung für gefährliche Industriebereiche (Petrochemie, Stahl- und Glasindustrie, Elektrik…).
Anfang des Jahres 2002 war der Rhodia-Konzern stark verschuldet und beschloss folglich, bestimmte Aktivitäten abzutreten. Das Unternehmen Kermel, das damals dem Geschäftsbereich Performance Fibers von Rhodia angehörte, wurde auf die Deinvestment-Liste gesetzt.
Das Management von Kermel ergriff die Initiative und suchte seinerseits einen Finanzpartner, der in der Lage war, die Übernahme in einer Form zu strukturieren, die es dem Unternehmen erlaubte, seine Innovations- und Wachstumspolitik, die bislang durch die vom Konzern auferlegten budgetären Einschränkungen belastet wurde, fortzusetzen.
Das bestehende Management Team wurde durch einen neuen Manager mit internationalem Profil verstärkt.
Die Strukturierung der Transaktion erfolgte in Zusammenarbeit mit Rhodia und den Finanzinstituten, so dass der Übergang effizient abgewickelt werden konnte und das Unternehmen mit den für sein Wachstum erforderlichen Finanzmitteln ausgestattet werden konnte.

Eine Chance für die Freisetzung des Wachstumspotentials

Bei Abschluss der Partnerschaft identifizierte Argos Wityu gemeinsam mit dem Management zwei Kernansatzpunkte für die Beschleunigung des Wachstums dieses Unternehmens, dessen Aktivität sich zu diesem Zeitpunkt voll auf Schutzkleidung konzentrierte.

  • Neue technische Anwendung im Industriebereich durch die neue Faser Kermel® Tech, die insbesondere für die Herstellung von Filtern oder Elektroisolierpapier bestimmt ist.
  • Aktive geografische Diversifikationspolitik durch verstärkte Geschäftsentwicklung in Asien und Nordamerika.

Die Kapitalmehrheit wurde Anfang des Jahres 2007 abgetreten. Argos Wityu hält weiterhin einen Minderheitsanteil, das Management setzt sein unternehmerisches Abenteuer mit einem anderen Investmentfonds fort.

„Mit Argos Wityu konnten wir durch die Umsetzung unserer Innovations- und Wachstumsstrategie das Wertschaffungspotential innerhalb des Unternehmens ausschöpfen, ein strategisches Ziel, das von unserer Muttergesellschaft bis dahin nicht gefördert wurde.“

Markus Schwyn – Geschäftsführer Kermel SA

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Maillefer

Genf
Sektor : Maschinenindustrie
Aktivität : Entwicklung, Design und Produktion von Maschinen zur Herstellung von eletrischen Kabeln und Kunststoffrohren
Art : SPIN-OFF
Austritt : 2007

Fallstudie

Beteiligung an der Neuorientierung eines Marktführers

Maillefer ist weltweiter Marktführer in der Entwicklung von Lösungen und Systemen für die Fertigung von Kommunikationskabeln aus Kupfer und elektrischen Kabeln und Drähten. Darüber hinaus stellt Maillefer Systeme für die Produktion von Kunststoffrohren her.
Der Sitz der Gruppe liegt in Ecublens (Schweiz), eine weitere Geschäftsstelle befindet sich in Vantaa (Finnland). Vertretungen sind in Kanada, Russland, Brasilien und China angesiedelt. Die Gruppe beschäftigt 280 Mitarbeiter. Die Industriemarke Nokia-Maillefer genießt auf dem Markt vor allem aufgrund ihrer Produktqualität, ihrer Leistungsfähigkeit und ihrer Zuverlässigkeit große Bekanntheit und Anerkennung.

2001 beschloss die an der Schweizer Börse kotierte Gruppe Nextrom, deren Kapital teilweise von Nokia gehalten wird, seine Tätigkeit verstärkt auf den Glasfasermarkt auszurichten, auf dem die Gruppe ein deutliches Wachstum erzielt. Das Tochterunternehme Maillefer wurde zum Verkauf gestellt.

Die von Argos Wityu beratenen Fonds traten an der Seite des bestehenden Managements als Mehrheitsaktionäre in das Unternehmen ein. Das fünfköpfige Management Team unter der Leitung von Pentti Hatala brachte insgesamt über 54 Jahre Erfahrung innerhalb des Unternehmens mit.

Ein erfolgreiches Umstrukturierungsprojekt

Die Strategie von Maillefer beruht auf folgenden Ansätzen:

  • Sicherung seiner Führungsposition auf dem bereits gesättigten Markt für Maschinen zur Metallkabel und –drähte-Produktion bei gleichzeitiger Entwicklung auf dem Markt für Kunststoffrohre
  • Umsetzung eines Outsourcing-Plans zur Variabilisierung der Fixkosten, wodurch die Rentabilitätsgrenze der Gruppe gesenkt werden konnte
  • Überführung der Gruppe von einem Industrieunternehmen in ein Entwicklungs- und Dienstleistungsunternehmen.

Die Umsetzung dieser Strategie der Umwandlung des Geschäftsmodells nahm mehrere Jahre in Anspruch. Sie schaffte jedoch die Voraussetzungen für das Unternehmen, seine Reaktivität und seine Rentabilität deutlich zu erhöhen und dadurch die wachsende Nachfrage der vergangenen Jahre optimal nutzen zu können.

Maillefer wurde im Dezember 2007 im Rahmen eines zweiten Management Buy-Outs abgetreten

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Roc-Eclerc group

Parijs
Sektor : Bestattungs-dienste
Aktivität : Bestattungen, Verkauf von Grabmälern, Vorsorgeverträge und Betreuung des Franchisenetzes
Art : MBI
Austritt : 2012

Fallstudie

MBI zum Aufbau eines französischen Marktführers im Bestattungsbereich

Das Bestattungsunternehmen Roc-Eclerc wurde vor rund 20 Jahren von Michel Leclerc gegründet, der in den 80er- und 90er-Jahren durch seinen erfolgreichen Kampf gegen das bis dahin gültige Gemeindemonopol bekannt wurde.Heute ist die Marke Roc-Eclerc als zweitgrößtes nationales Bestattungsunternehmen in ganz Frankreich mit einem Netz von Franchisenehmern vertreten, das aus rund 450 Verkaufsstellen besteht, in denen 2000 Mitarbeiter des Sektors einen Umsatz in Höhe von rund 130 Millionen Euro erwirtschaften. Die von Argos Wityu beratenen Fonds Euroknights IV sind eine Partnerschaft mit renommierten Fachleuten des Bestattungssektors eingegangen, um diese Franchise von Michel Leclerc zu erwerben. Ziel der Übernahme war es, die Ausweitung der Marke weiterzuführen und zu beschleunigen und parallel dazu schrittweise eine große Anzahl neuer Dienstleistungen zu integrieren.

Strukturierung, Entwicklung und Build-Up

  • Starke Beschleunigung der Geschäftsentwicklung durch die Eröffnung neuer VerkaufsstellenAccelerated development through the opening of new points of sale
  • Entwicklung neuer Vorsorgeprodukte
  • Gründung einer Leitzentrale im Dienste des Franchisenetzes
  • Unterstützung des Netzwerks und Schulung
  • Nationale Kommunikationskampagnen
  • Externes Wachstum

Mit der Akquisition der Roc-Eclerc-Franchise erfolgte der erste Schritt eines Build-Up-Projekts im französischen Bestattungssektor, der sich hinter dem Marktführer PFG sehr zersplittert darlegt. Im Anschluss an den Aufkauf der Roc-Eclerc-Gruppe im April 2005 übernahm die Gruppe die Unternehmen SDDM (Juli 2005), Million Marais (Okober 2005), Eternité (Mai 2006) und CFF (April 2007).

Argos hat ein ausgezeichnetes Verständis für die Herausforderungen unseres Geschäfts. Die Beziehung Finanzinvestor/Management mit Argos ist stark von gegenseitiger Loyalität geprägt, was äusserst wichtig ist in einer Partnerschaft. Motivierend ist, dass Argos nebst an den Zahlen, auch stark am Unternehmen selbst und seinem Geschäftsfeld interessiert ist. Unsere Meetings sind konstruktiv und wir arbeiten am gemeinsamen Ziel mit dem Unternehmen zu wachsen.“

Sandrine THIEFINE – Vorstandsvorsitzender

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