Nach mehreren Jahren im Besitz von Argos wurde Davey Bickford zu einem der am schnellstwachsenden Industrieunternehmen Frankreichs in der Pyrotechnik mit jährlichen Wachstumsraten zwischen 20 und 30%.

Kopfschmerzen bereitete uns dabei, dass wir ausreichend hoch ausgebildete, technische Mitarbeiter, Produktionskapazitäten und Maschinen brauchten, um die Nachfrage zu bedienen und die Marktanteile zu halten, die wir fortwährend den Giganten der Branche abspenstig machten.

Offen gesagt, das war alles andere als einfach.

Bevor Argos 2007 an Bord kam, war Harlé Bickford ein 150 Jahre altes Familienkonglomerat mit einem Umsatz von 80 Millionen Euro, unzähligen Konzerngesellschaften und jeder Menge Schwierigkeiten. Der Großteil der Mittel war in eine glücklose Diversifizierung in der Kfz-Zulieferbrache investiert worden. Ich habe keine Ahnung, was ohne Argos aus dem Unternehmen geworden wäre.

Mit Argos an Bord wurde das Unternehmen in einer ersten Phase gestrafft, nicht zum Kerngeschäft zugehörige Bereiche wurden verkauft und viele Probleme gelöst, wie etwa die gesamte Altlastenbeseitigung an dem Industriestandort.

Gleichzeitig investierte das Unternehmen jedes Jahr massiv (mehr als seinen Cashflow! Es war absolut kein typisches Leveraged Buy Out-Modell) in eine neue Technologie für elektronische Zünder, die erheblich sicherer und genauer waren als die traditionellen Produkte. Wir nutzten Hochtechnologie mit wachsendem Erfolg.

Man musste wirklich an die Fähigkeit dieses alteingesessenen Unternehmens glauben, sich zu einem Technologiekonzern zu wandeln. Als die Technologie nach vier Jahren zur Reife gelangt war, erfolgte ein rasantes Wachstum, das seitdem anhält. Nach acht Jahren wurde Argos durch einen dynamischen Herausforderer in der Sprengstoffindustrie als Anteilseigner ersetzt und das Wachstum geht weiter.

Während meiner gesamten Laufbahn war ich stets an Technologie und Teamdynamik interessiert. Was mich antreibt, ist der Enthusiasmus in meinem Umfeld und ich tue alles dafür, um diese Begeisterung aufrecht zu erhalten. Mein persönliches Ziel besteht darin, auf diese Teamdynamik aufzubauen, damit sie wächst und ein Unternehmen voran zu bringen, sowohl durch geschäftliche Entwicklung mit dem richtigen Marketing und den richtigen Produkten, als auch durch Effizienz.

Ich stieß Ende 2010 zum Team. Wegen meiner Management- und Industrieerfahrung verfügte ich über die erforderliche Sichtweise und das notwendige Fachwissen. Mein erstes Ziel war die weltweite Koordination des Teams und die globale Struktur der Organisation.

Louis (Godron) und Karel (Kroupa) sind sehr unternehmerisch. Sie sind keine reinen Finanziers. Louis, der mein Hauptansprechpartner war, sah voraus, dass aus dem Unternehmen etwas gemacht werden konnte und seine Partner waren bereit, diesen Weg mit ihm zu gehen.

Ich glaube, das ist einer der vielen Gründe, warum wir uns so gut verstanden haben. Louis hat wirklich verstanden, was wir technisch machen.

Ich wusste, dass er und sein Team uns helfen würden und dass sie da sein würden, um uns zu unterstützen. Wir hatten echten Respekt füreinander.

Wir hatten das allwöchentliche Telefongespräch am Freitag um 16 Uhr, das ursprünglich auf 20 Minuten angesetzt war, bald aber eine Stunde dauerte. Sie stellten eben gerne Fragen… und uns gefielen diese informellen Diskussionen, aus denen sich neue Ideen ergaben.

Ob in Frankreich oder international, wenn ein Unternehmen echtes Entwicklungspotenzial hat, sieht Argos sein Wertschöpfungspotenzial und unterstützt selbst aggressive Pläne. Louis und eigentlich alle im Argos-Team hören einem zu und unterstützen einen.

Sie haben auch einen wirklich starken ethischen Anspruch. Das ist keine Private Equity-Firma, die versucht, um jeden Preis Geld zu machen. Menschliche Aspekte sind für sie entscheidend. Die Frage ist, ob überhaupt ein Widerspruch zwischen beiden Zielen besteht?

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Weitere Informationen zum Unternehmen: www.daveybickford.com