ist es wichtig, dass man das Gefühl hat, dass man vom Eigentümer unterstützt wird. Bei Argos ist das der Fall. Deshalb habe ich mich nach einer ersten erfolgreichen Zusammenarbeit dafür entschieden, auch bei einem zweiten Projekt wieder mit Argos zusammen zu arbeiten.

Erstmals hatte ich mit Argos zu tun, als das Unternehmen in das familiengeführte Cybersecurity-Unternehmen Lexsi investierte. Damals übertrug man mir die Aufgaben des CEO. Unsere ersten Jahre waren angesichts der Finanzkrise nicht einfach, aber Argos zeigte Präsenz und unterstützte mich umfassend. Im Endeffekt gelang es uns im Laufe von acht Jahren, das Unternehmen in puncto Management und Kultur gemeinsam neu zu gestalten. Dadurch erzielte es Wachstum, verdoppelte die Erträge und erwarb eine technologische Führungsposition, die von Gartner und anderen anerkannt wurde.

Dabei wurde Argos klar, dass wir eine neue Geschäftsleitung aufbauen mussten. Wir brachten neue Leute ins Unternehmen – nicht nur Manager, sondern auch viele neue Mitarbeiter. Sie vertrauten sowohl auf die Strategie als auch auf mich als CEO, und ich kann Ihnen versichern, dass Lexsi 2016 ganz anders da stand als 2008.

Nach diesen Jahren des Aufbaus legten wir den perfekten Exit hin, der für Argos und für mich, ebenso wie für all diese engagierten Mitarbeiter, ein echtes Erfolgserlebnis war. Ausschlaggebend waren dabei das Vertrauen von Argos und natürlich die Bereitschaft des Unternehmens, Veränderungen zu akzeptieren, um auf die Erfolgsspur zu kommen.

Nach dem Ausstieg in 2016 kehrte ich 2018 zu Argos zurück, um als CEO von Talentia an einer neuen spannenden Herausforderung mitzuwirken. Mein Ziel ist es, diese Softwarefirma entscheidend voranzubringen, damit sie skalierbarer, industrieller und internationaler ist. Auch hier geht es im Rahmen eines Veränderungs- und Stärkungsplans um Belegschaft, Innovation und Umsetzung. 

Die Beziehung zu Argos ist geprägt durch tiefes Vertrauen und offene Diskussionen. Dort versteht man, dass die Unternehmensentwicklung keine Theorie ist, und wie wertvoll es für einen Manager ist, jemanden zu haben, der zuhört und mit dem man reden kann.

Ich bin ein reiner Unternehmer, motiviert durch Teammanagement, strategische Planung und die Umsetzung einer Strategie. Ich manage Unternehmen mit Blick auf die globale Wertschöpfung, und damit für alle Beteiligten, also nicht nur für die Aktionäre, sondern auch für Kunden, Beschäftigte und Geschäftsleitung.

Mein erstes Unternehmen habe ich selbst gegründet. Damals hatte man noch andere Vorstellungen von Management und Wertschöpfung. Deshalb verstehe ich die Sichtweise des Unternehmers und des Private Equity Funds. Das ist sehr hilfreich.

Jedem Manager, der eine Partnerschaft mit Argos in Betracht zieht, würde ich sagen, offen zu sein und das eigene Unternehmen mit anderen Augen zu betrachten. Argos unterstützt den Wandel mit externem Know-how. Und ich würde die Beschäftigten dazu ermutigen, mit zu investieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass alle Mitarbeiter umfassend in das gesamte Verfahren involviert sein und sich aktiv daran beteiligen sollten.