…in erster Linie. Es ist toll, zu einem erfahrenen, auf Menschen ausgerichteten Private-Equity-Team zu gehören. An andere Menschen zu denken und sich für sie zu interessieren ist ein wesentlicher Teil meiner täglichen Arbeit. Dafür gibt es zwei Gründe: erstens, weil es ein „People Business“ ist. Und zweitens, weil wir ein überschaubares Unternehmen sind: vom Managing Partner bis hin zum Praktikanten ist das Level an Interaktion enorm.

Ich kam im Mai 2010 als Praktikant zu Argos, dann wurde ich Analyst, Associate und schließlich Investment Manager. Ich konzentriere mich in meinem Berufs- und in meinem Privatleben stark auf zwischenmenschliche Beziehungen – Vertrauen, Loyalität und Teamgeist. Ich bin sehr stolz auf meine guten Beziehungen zu Freunden und Verwandten: wir sind wie ein Team. Diese Personen sagen mir, dass ich sehr loyal und zuverlässig bin und das ist wichtig für mich!

Bei meiner Arbeit schlägt sich das in der Qualität meiner Beziehungen zu anderen Menschen nieder, sowohl intern als auch mit Stakeholdern, ebenso wie in der Stabilität und Solidität unserer Gruppe.

Toll finde ich am Private Equity, dass man zu einem Team gehört — innerhalb von Argos, aber auch mit Managementteams. Da spielt auch das Verhältnis zu den Mitarbeitern der Portfoliogesellschaften eine wichtige Rolle, das sehr stark ist. Wir sind keine Finanzleute. Wir sind leidenschaftliche Unternehmer und versuchen, Lösungen zu finden. Finanzielle Aspekte sollen Geschäftsgebaren unterstützen, nicht umgekehrt. Teil von Projekten mit Managern zu sein und gemeinsam zum Erfolg zu kommen, treibt mich an.

Abgesehen von der menschlichen Komponente unterscheidet sich Argos von anderen Private Equity-Firmen durch seine umfassende Erfahrung: Das Unternehmen wurde 1989 gegründet und ist damit eines der am besten etablierten Private Equity-Häuser in Europa, vor allem, wenn es um komplexe Situationen geht. Bei Argos sind wir in der Lage, Fachwissen, Einsatz und Kapital zum Bestandteil unglaublicher Geschichten zu machen: Lösung komplexer Situationen, Vorantreiben von Innovationen, Schaffung von Wachstum sowie Arbeitsplätzen und dadurch die Dinge größer und besser machen.

Als ich jünger war, spielte ich Tennis auf Top-Niveau. Wenn meine Leistung nachließ, sagte mir mein Trainer: „Solange es nicht vorbei ist, kannst Du immer noch gewinnen.“ Und fügte hinzu: „Du musst nur daran glauben und Dich konzentrieren.“ Und dann gewann ich (zumindest ab und zu…). Daran denke ich noch heute: Solange es nicht vorbei ist, kannst Du das Schicksal immer noch ändern! Und das spiegelt sich auch in meinem beruflichen Werdegang wider: Ich war Anwalt, bevor ich beschloss, mich dem Anlagegeschäft zuzuwenden und mich weiterzubilden. Es hat eine Weile gedauert, aber ich war fokussiert und habe mein Ziel schließlich erreicht.

Für mich ist es wichtig, Wissen weiterzugeben und den Menschen dabei zu helfen, voranzukommen. Deshalb habe ich Private Equity-Kurse in Bildungsinstituten gegeben und spreche auf Fachkongressen. Des Weiteren agiere ich als Mentor für Studenten und unterstütze sie auch weiterhin in ihrem Berufsleben.

Für Argos habe ich mich auch wegen des europäischen Aspektes entschieden. Wir sind echte Europäer, die mit sechs Vertretungen acht Länder abdecken. Da gibt es nichts Vergleichbares! Und ich bin Franko-Italiener, lebe in Brüssel und bin für Belgien, die Niederlande und Luxemburg zuständig. Das passt optimal zu meiner Persönlichkeit.